Wenn es um erstklassige E-Lastenräder geht, ist der Name Lovens längst ein Begriff. Doch was hat sich mit dem Wechsel vom Erfolgsmodell Explorer 1 zum brandneuen Explorer 2 wirklich verändert? Tilman vom bekannten YouTube-Kanal „Radelbande“ hat beide Modelle intensiv getestet.
*Bitte beachtet: Die folgenden Einschätzungen und Erfahrungen basieren exklusiv auf der Meinung von Tilman/Radelbande und spiegeln nicht zwangsläufig unsere eigene Unternehmensansicht wider.* Wir haben seine Testberichte zusammengefasst, um euch zu zeigen, wo die entscheidenden Unterschiede liegen.
Der Klassiker: Das Lovens Explorer 1 (S85)
Das erste Lovens Explorer war laut Tilman ein „richtiger Hit“ und eroberte den holländischen Markt dank seiner cleveren Features und des modernen Designs im Sturm. Für ihn war das Lastenrad die konsequente Weiterentwicklung des klassischen „Bakfiets“-Prinzips.
Was Tilman am Explorer 1 schätzte:
* Design & Wendigkeit: Mit seinem markanten LED-Tagfahrlicht und der agilen Seilzuglenkung setzte es neue Maßstäbe für „Super Bakfiets“.
* Komfort: Die typisch holländische, aufrechte Sitzposition sorgt für einen entspannten Überblick im Verkehr.
* Technik: Der wartungsarme Riemenantrieb und der starke Bosch Cargo Line Motor machten es zu einem langlebigen Alltagsbegleiter.
Dennoch sah Tilman beim ersten Modell noch Potenzial für Verfeinerungen, etwa bei der Integration technischer Bauteile oder der Haptik mancher Komponenten.
Die Evolution: Das neue Lovens Explorer 2
Mit dem Explorer 2 Lastenrad hat Lovens laut Tilman einen großen Schritt gemacht. Er beschreibt es als das erste Lastenrad, das konsequent das Gefühl eines Premium-SUVs (wie eines Range Rover oder BMW X5) auf den Radweg bringt. Die Verbesserungen sind sowohl optisch als auch technisch tiefgreifend.
1. Ein Design „aus einem Guss“
Einer der auffälligsten Unterschiede für Tilman ist die technische Raffinesse des Rahmens. Während beim Vorgänger noch massive Rohre sichtbar waren, besteht der hintere Teil des Explorer 2 nun aus einem riesigen Aluminium-Gussteil. Das Ergebnis: Keine sichtbaren Schweißnähte und ein extrem eleganter, stimmiger Look.
2. Verbesserte Technik & Sicherheit
Tilman hebt mehrere technische Upgrades hervor, die das Explorer 2 im Alltag noch besser machen:
* Blinkfunktion: Der ikonische LED-Lichtstreifen an der Vorderseite kann nun blinken – ein echtes Sicherheitsplus beim Abbiegen.
* Integration der Lenkung: Die untere Trommel der Lenkung ragt nun weniger weit heraus und ist besser in die Rahmenform integriert, was laut Tilman die Lebensdauer verlängern sollte.
* ABS-System: In seinem Test auf nasser Fahrbahn war Tilman vom optionalen ABS-System begeistert, das das beladene Rad sicher und kontrolliert zum Stehen brachte.
* Sattelstütze: Die neue rautenförmige Sattelstütze verhindert ein Verdrehen des Sattels und bietet einen integrierten Diebstahlschutz.
3. Mehr „Stämmigkeit“ und Luxus im Innenraum
Auch die Box aus stoßfestem EPP wurde überarbeitet. Sie ist nun weiter nach unten gezogen, wodurch das Rad laut Tilman „stämmiger“ und weniger „badewannenförmig“ wirkt. Im Inneren setzen die braunen Sitze aus veganem Leder ein klares Statement für Luxus und Tierwohl.
4. Das Fahrgefühl: Souverän und stabil
In seinem Fahrtest beschreibt Tilman das Erlebnis auf dem Explorer 2 als „fast luxuriös“. Das Lastenrad fährt sich extrem stabil – selbst wenn man freihändig fährt, um Richtungszeichen zu geben, bleibt die Lenkung perfekt ausgewogen.
Tilmans Fazit: Wer braucht welches Rad?
Für Tilman bleibt das Explorer 1 ein hervorragendes Lastenrad für Familien, die eine gute Alternative zu Klassikern wie dem Urban Arrow suchen.
Wer jedoch Wert auf höchste Design-Qualität, technische Innovationen wie ABS und ein außergewöhnliches Fahrgefühl legt, für den ist das Explorer 2 die richtige Wahl. Er fasst es so zusammen: Das Explorer 2 ist das ideale Lastenrad für alle, die ein praktisches Long John suchen, das sich zugleich elegant und fast luxuriös anfühlen soll.
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